

Musiktherapie
Seit 2020 arbeite ich musiktherapeutisch in der Kristallkinder Intensivpflege Berlin Brandenburg. Meine musiktherapeutische Arbeit ist hier eine sehr sensible und individuelle Arbeit. Klänge und Töne, Geräusche, Rhythmen, Melodien, Harmonien und Dissonanzen können Bausteine einer Kommunikation werden.
Die Arbeit mit schwerstkranken Kindern zeigt mir einmal mehr, wie Musik emotional berühren und emotionale Isolation durchbrechen kann. Mit Musik kann ich intensive Gefühle hervorrufen und viele Ebenen und Bereiche im Menschen gleichzeitig ansprechen.
Musikbasierte Kommunikation
Musikbasierte Kommunikation erhebt keinen therapeutischen Anspruch. Es ist eine nonverbale Kommunikation mit dem sehr wirksamen Medium Musik. In der musikbasierten Kommunikation geht es um das Teilen innerer Zustände und Gefühle.
Die musikbasierte Kommunikation möchte schwer behinderten Menschen ermöglichen, sich selbst im Kontakt mit einem Gegenüber zu spüren, sich auszudrücken, mitzuteilen und aus einer Isolation zu befreien. Klänge werden als Transportmittel für Emotionen verstanden. Es wird ein Weg beschrieben, um musikalisch mit körperlichen Äußerungen in Kontakt zu treten.

Musiktherapeutisch angelehnte Arbeit im Wachkoma
Ich biete den Weg einer musikalischen Mitgestaltung über Körpersignale als einen zarten und zugleich deutlichen Weg beginnenden Eigenausdrucks. Da Musik einen elementaren Zugang zu den Gefühlen und nichtsprachlichen Ebenen menschlichen Daseins hat, besteht gerade in diesem beziehungstherapeutischen Weg für Patienten im Wachkoma die Chance eines Zugewinns persönlichen Ausdrucks.
Zielgruppe
Menschen mit schwerer Behinderung, Menschen mit komplexer Behinderung, die nicht über Lautsprache verfügen, Menschen im Wachkoma
Orte
Pflegestationen, Intensivpflegestationen, Wohngruppen, Tagesförderstätten, Schulen
